Immobilienkontakte: Wie das Internet die Zeitungswerbung im Immobilienverkauf überrollt
01.09.2010 

Das Internet gewinnt auch im Schweizerischen Immobilienmarkt immer mehr an Bedeutung, daran besteht keinen Zweifel. Laut Bundesamt für Statistik nutzen derzeit schon mehr als 70% der Bevölkerung das Internet mehrmals pro Woche. Seit 2006 hat die Anzahl Personen, die das Internet regelmässig nutzen, um etwa 20% zugenommen. Ginesta Immobilien benutzt die besten Immobilienmarktplätze, unter anderem auf den Immobilienportalen www.homegate.ch, www.nzzdomizil.ch, www.luxuryportfolio.com (grösster weltweiter Marktplatz für Immobilien über $ 1 Mio. sowie auf unserer eigenen Homepage www.ginesta.ch. Weitere sogenannte Crawler-Marktplätze wie www.alleimmobilien.ch, www.immobilien.ch oder www.comparis.ch übernehmen die Daten ungefragt. Nicht alle Immobilienmarktplätze sind effektiv, benutzerfreundlich und regional ideal vertreten, darum verzichten wir seit einiger Zeit auf gewisse Marktplätzen.
Seit 2006 machen Kundenanfragen von Internetmarktplätzen bei Ginesta Immobilien über 40% aller Kontakte aus. Erstaunlich sind die Auswertungen, welche wir diesen Sommer gemacht haben: Zeitungswerbung hat sehr deutlich an Bedeutung verloren. Der Anteil Erstkontakte, die aus Zeitungsinseraten stammen, bewegt sich seit 2008 nur noch im einstelligen Prozentbereich. Bei all diesen Statistiken ist allerdings zu beachten, dass bei Immobilienwerbung die Zeitungswerbung immer schlechter aussieht als Internetinserate. Besonders bei Werbungen mit Logoinseraten und Angabe von Internet-Adresse schneiden Zeitungskontakte immer schlechter ab, als sie es verdienen. Die Zeitungsinserate sind daher doch etwas wichtiger einzustufen als es die oben erwähnten Statistiken vermuten lassen.
Schade ist die Tatsache, dass es Zeitungskonzerne wie TA-Media oder die NZZ Grupppe nicht schaffen, ihre Zeitungsinserate, welche einmal erscheinen, mittels einer Software ins Internet zu stellen. Denn damit wäre dem Internetnutzer gedient, zugleich hätte der Zeitungsinserent einen zweiten Mediakanal für die Vermarktung seiner Liegenschaft zur Verfügung. Und könnte wohl auch höhere Preise dafür verlangen.
Der professionelle Immobilienmakler macht viele Kontakte selber
Erfreulich ist die laufend steigende Zahl von Erstkontakten, welche Ginesta Immobilien aufgrund seiner grossen Kundendatenbank und dem verbundenen Direktmarketing selber erschliesst. Neben einer umfassenden Kundendatenbank generieren wir mit unserer Illusionen-Kampagne, dem Internetblog und Social Media laufend mehr Traffic auf unserer Internetseite. Demgegenüber muss ein privater Immobilienverkäufer mit 50% weniger Kontakten rechnen, falls er eine Liegenschaft selber veräussert. Dies könnte das Verkaufsergebnis erheblich und negativ beeinflussen.
Posted by:
Claude Ginesta
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